Samen: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Interpretation:''' Samen, ob als Samenkorn oder als menschlicher Samen, ist ein Symbol für psychische Energie, für Potenz, für die Entstehung und Entfaltung des Lebendigen (Keim des Lebens, Fruchtbarkeit).  
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'''Interpretation:''' Samen, ob als Samenkorn oder als menschlicher Samen, ist ein Symbol für psychische Energie, für Potenz, für die Entstehung und Entfaltung des Lebendigen (Keim des Lebens, Fruchtbarkeit). Bis heute hat das Säen etwas Geheimnisvolles für jeden (Hobby-Gärtner). Ob seine Saat aufgeht,  steht nicht allein in seiner Hand: Matthias Claudius dichtet in seinem heute noch zum Erntedank gesungenen Lied: "Wir pflügen und wir streuenden, den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand: er tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf ..."
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Der Samen verkörpert das männliche Prinzip, in ihm liegt eine verborgene Macht. Im Hinduismus steht der Samen für den göttlichen Geist, den Logos. Der Samen im Zentrum des Hindutempels symbolisiert das Leben und Bewusstsein selbst. Befruchtungsvorgänge und sexuelle Vereinigungen im Traum lassen sich von daher - neben ihrer wunscherfüllenden und triebabreagierenden Funktion - oft auch als psychische und geistige schöpferische Prozesse verstehen.
  
Der Samen verkörpert das männliche Prinzip, in ihm liegt eine verborgene Macht. Im Hinduismus steht der Samen für den göttlichen Geist, den Logos. Der Samen im Zentrum des Hindutempels symbolisiert das Leben und Bewusstsein selbst. Befruchtungsvorgänge und sexuelle Vereinigungen im Traum lassen sich von daher - neben ihrer wunscherfüllenden und triebabreagierenden Funktion - oft auch als psychische und geistige schöpferische Prozesse verstehen.
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Wir wissen: Was wir säen, das ernten wir auch. Wir können die Saat des Guten oder des Bösen legen.  
  
Wir wissen: Was wir säen, das ernten wir auch. Wir können die Saat des Guten oder des Bösen legen. Wir wissen auch: Ob sie aufgeht, steht nicht allein in unserer Hand: Matthias Claudius dichtet in seinem heute noch zum Erntedank gesungenen Lied "Wir pflügen und wir streuenden Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand: er tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf nd träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf ..."
 
 
 
 
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'''Autor:''' N. N.
 
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Version vom 5. Juni 2012, 12:02 Uhr

Keyword: Samen

Links: Befruchtung, Ei, Phallus

Definition: Der Same (mhd. same, ahd. samo, verwandt mit säen) ist der Keim, der sich aus der Blüte einer Pflanze entwickelt, schließlich von ihr abfällt und aus dem sich eine neue Pflanze entwickeln kann. Bei Tieren und Menschen ist der Samen die Samenzellen (Spermium) enthaltende Flüssigkeit (Sperma), die beim Samenerguss aus der Harnsamenröhre des männlichen Glieds austritt.

Information: Keine

Interpretation: Samen, ob als Samenkorn oder als menschlicher Samen, ist ein Symbol für psychische Energie, für Potenz, für die Entstehung und Entfaltung des Lebendigen (Keim des Lebens, Fruchtbarkeit). Bis heute hat das Säen etwas Geheimnisvolles für jeden (Hobby-Gärtner). Ob seine Saat aufgeht, steht nicht allein in seiner Hand: Matthias Claudius dichtet in seinem heute noch zum Erntedank gesungenen Lied: "Wir pflügen und wir streuenden, den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand: er tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf ..."

Der Samen verkörpert das männliche Prinzip, in ihm liegt eine verborgene Macht. Im Hinduismus steht der Samen für den göttlichen Geist, den Logos. Der Samen im Zentrum des Hindutempels symbolisiert das Leben und Bewusstsein selbst. Befruchtungsvorgänge und sexuelle Vereinigungen im Traum lassen sich von daher - neben ihrer wunscherfüllenden und triebabreagierenden Funktion - oft auch als psychische und geistige schöpferische Prozesse verstehen.

Wir wissen: Was wir säen, das ernten wir auch. Wir können die Saat des Guten oder des Bösen legen.

Literatur: Standard

Autor: N. N.